Flying Ranch  

1935 wurde in Kölleda ein Fliegerhorst errichtet, dieser diente jedoch nur zur Indstandsetzung und Aufbewahrungszweck für die im 2.Weltkrieg gebauten Jagdflugzeuge und Bomber wie Dorniertypen. Dieses Gelände war etwa 450 Morgen groß und war mit etwa 112 Gebäuden ein recht großes Gelände. Über 200 Angestellte, 2000 Arbeiter sowie knapp 500 Unteroffiziere und Soldaten waren dort beschäftigt, für die Soldaten wurde in Kölleda/Kiebitzhöhe, Kasernen gebaut. Ab 1938 war dieser Fliegerhorst unter strenger Geheimhaltungsstufe, es wurden über die Gebäude Tarnnetze gespannt. Strauchwerk, Büsche und Bäume wurden angepflanzt um die Gebäude vor Entdeckung zu schützen. Zeitgleich wurde 15 km weiter in Kindelbrück ein Scheinflugplatz errichtet, dieser war jedoch kleiner und sollte als Attrappe dienen. Dieser wurde 1944 von den Allierten entdeckt und für den Kölledaer Fliegerhorst gehalten und bombardiert. Später wurde der Fliegerhorst Kölleda durch Luftaufnahmen der Allierten entdeckt, zu diesen Zeitpunkt der Luftaufnahmen war aber in und um Kölleda das Hochwasser. Der Fliegerhorst Kölleda wurde deshalb auf die Liste als "Kölleda am See" zum Bombardieren gesetzt. Als wenige Zeit später die Bomber kamen war das Hochwasser wieder weg und die Allierten fanden diesen See nicht mehr. Dann im Juli 1944 wurde das Gelände mit 2000 Sprengbomben und ca. 2800 Brandbomben bombardiert. Noch heute werden bei Erdaushebungen für Fabriken und Werke, Fliegerbomben die als Blindgänger hinunter gingen gefunden. Nach dem 2.Weltkrieg wurden aus den Gelände ein Segelflugplatz, aus den erhaltenen Gebäuden entstand das Funkwerk Kölleda das sich heute zu einen großen Gewerbegebiet entwickelt hat. Auch der Flugplatz Kölleda (Flugservice-Sömmerda) hat sich weiterentwickelt. Mit Flugschulen, Veranstaltungen, Rundflügen, Fallschirmspringen, Unterkunft, Gaststätte und ein Mig Museum ist der Flugplatz einen Ausflug wert. Hier sind einige Bilder aus den Mig - Museum.




Blick aus dem Tornado, Flying Ranch von oben.....

















Mig-21 Doppelsitzer-UM

Dieser Jet flog einst bei der NVA. Die Mig 21 galt als zuverlässiger Überschalljäger der in einigen Ländern noch heute fliegt. Gebaut wurde dieser Jet in 34 Versionen, und davon knapp 12000 Stück gebaute Mig-21. Die Mig 21 erreicht damit den Rekord, sie hat die längste Produktionsdauer und Einsatzdauer seit der militärischen Luftfahrtgeschichte. Mit der Mig 21 waren knapp 50 Länder ausgerüstet. Bewaffnet ist sie mit einer 23mm Kanone und zu tragende Bombenlast von 1,2t. Das max. Startgewicht beträgt 10,5t. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 2200 km/h.














Die Suchoi 22

...flog ebenfalls in der NVA. Hier auf den Leitwerk gut zu sehen, die Zugehörigkeit der Suchoi 22. Oben rechts ein Aussentank der Su22. Dieser Jagdbomber wurde 2200 mal in 17 Versionen Gebaut, um eine bessere Aerodynamik zu erlangen wurde wie oben im Bild zu sehen die SU-22 mit Schwenkflügeln versehen! Man erprobte schon die erste Suchoi der Baureihe 1958 mit der Bezeichnung Su-7B("Fitter A"), diese ging dann wenig später in Serie. In 25 Ländern war sie im Einsatz. Bewaffnet ist die SU-22 mit zwei 30mm Kanonen und eine zu tragende Bombenlast von 4,3t. Das max. Startgewicht beträgt 19,5t. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 1850km/h.

































Alter-DDR-Düngerstreuer, 355 PS/ca. 150km/h